Opern 24Das am 6. Mai 1792 eröffnete Opernhaus wurde in Anlehnung an das ursprüngliche,
einem Brand zum Opfer gefallenen Haus, "La Fenice" (ital.
für Phönix), genannt.
Doch das Schicksal mit dem Feuer riss nicht ab: Sowohl im Jahre 1836 als auch
1996 brachen erneut Feuer aus. Dem Ruf des berühmten Opernhauses, welches Giuseppe
Verdi sich für die Weltpremieren seiner Werke aussuchte, konnte freilich auch
diese Zerstörung nichts anhaben.
Und auch heute strömen alle, die Rang und Namen haben, ins Gran Teatro, um die Aufführungen im originalgetreu wieder errichteten Haus mitzuerleben. Die Saison geht wie in allen großen italienischen Opernhäusern von Dezember bis Juni. Karten bestellen...

Venedigs berühmtes Opernhaus, das Teatro La Fenice, hat nicht nur seinen Namen mit dem mythologischen Vogel Phönix gemeinsam. Wie ein Phönix aus der Asche wurde das prachtvolle Haus immer wieder neu aus Trümmern und Asche - den Resten verheerender Brände - aufgebaut. Seinen Namen verdankt das Teatro La Fenice wirklich der Tatsache, dass es nach einem heftigen Brand an gleicher Stelle neu erbaut wurde: Venedigs Opernhaus fiel im Jahr 1773 einem Feuer zum Opfer. Die Betreibergesellschaft und die Patrizierfamilie - die Eigentümer der Oper - konnten sich über den Wiederaufbau nicht einigen. Schließlich beschlossen die Betreiber, ein eigenes Haus zu errichten das sie am 16. Mai 1792 feierlich eröffneten. In Anspielung auf die Brandkatastrophe lautete sein Name "Teatro La Fenice", das italienische Wort für Phönix. Die Bühne entwickelte sich schnell zu einer der bedeutendsten Italiens. Doch dass sich der neue Name gleich mehrmals in der Geschichte des Opernhauses bewahrheiten sollte, konnte damals niemand ahnen.
Heute strahlt das Haus wieder im alten Glanz, die Lobby ist mit edlem Marmor verziert und über der gigantischen Treppe hängen wieder goldene Lüster. Auch der Zuschauerraum funkelt golden, denn die fünf Ränge sind über und über mit Putten und Blattgold bedeckt und die Decke des Auditoriums ziert ein Himmelsfresko. Dank modernster Bühnentechnik konnte die ohnehin legendäre Akustik des "La Fenice" wiederhergestellt und sogar verbessert werden.
Aktueller Spielplan
Klicken Sie auf einen Link oben, um Karten für das Teatro La Fenice zu bestellen.
Bereits im Jahr 1836 wurde das Haus erneut durch einen Brand schwer beschädigt. Doch innerhalb eines Jahres strahlte die Oper wieder in ihrem alten Glanz. Der große Ruhm des Hauses begründete sich schon in der Vergangenheit darin, dass hier viele Uraufführungen gefeiert wurden. Zum Beispiel wurden einige weltberühmte Werke von Guiseppe Verdi hier zum ersten Mal aufgeführt. So erlebten "Ernani", "Attila", "Rigoletto", "Simon Boccanegra", "La Traviata" ihre Uraufführungen an diesem Traditionshaus. Auch die italienische Erstaufführung von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" wurde im Teatro La Fenice gefeiert. Seit Mitte der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde das "Internationale Festival Zeitgenössischer Musik" zum festen Bestandteil der Biennale Venedigs. Auch dieses Festival bildete den Anlass zu vielen Uraufführungen am Teatro La Fenice. Igor Strawinski, Benjamin Britten, Sergei Prokofjew, Luciano Berio sind nur einige Künstler, deren Werke hier uraufgeführt wurden.
Doch auch im 20. Jahrhundert wirkte der Name des Opernhauses wie eine selbsterfüllende
Prophezeiung: Während Renovierungsarbeiten im Jahr 1996 brach ein weiterer
verheerender Brand aus. Der Elektroingenieur Enrico Carella und sein Cousin
Massimiliano Marchetti steckten das weltberühmte Opernhaus in Brand weil
sie eine Konventionalstrafe von 7.500 Euro wegen Arbeitsverzuges umgehen wollten.
Die Oper brannte bis auf die Grundmauern nieder. Um die Art des Wiederaufbaus
gab es einige Kontroversen, so dass es viele Jahre dauerte bis mit dem
Neubau begonnen werden konnte. Schließlich wurde der Zuschauerraum anhand
von Fotos und Filmdokumenten originalgetreu rekonstruiert. Am 14. Dezember
2003 wurde das Haus zunächst als Konzertsaal wieder eröffnet. Erst ein Jahr
später konnte der reguläre Opernbetrieb wieder aufgenommen werden. Am 12.
November 2004 stand Verdis "La Traviata" auf dem Programm. Allerdings nicht
in der heute bekannten Fassung, sondern in der Version, mit der die Oper vor
gut 150 Jahren auf genau dieser Bühne ihre Uraufführung feierte.
Seit 1990 verkaufen wir Karten für
beliebte Opern-Häuser auf der ganzen Welt.
Durch unsere langjährigen
Beziehungen erhalten wir oft noch Karten für offiziell bereits ausverkaufte
Veranstaltungen. Darüber hinaus haben wir bei vielen Opern Zugriff auf
besondere Kontingente von Karten.
Einen Spielplan aller Opern finden Sie unter Karten.
Oder benutzen Sie einfach unsere Suche:
Hier können Sie den Titel der Oper eingeben, für die Sie Karten suchen. Alternativ dazu können Sie nach der Stadt oder den Namen des Opernhauses suchen. Für weitere Suchoptionen nach Karten benutzen Sie bitte unsere erweiterte Suche.
Einen Saalplan und Informationen über die Aufteilung der Kategorien können Sie gerne jederzeit bei uns direkt anfordern. Informationen über die Karten-Originalpreise finden Sie auf der Homepage des Teatro La Fenice: www.teatrolafenice.it.
Gerne
stehen wir Ihnen für Informationen zu Opern natürlich
auch persönlich zur Verfügung.
Klicken Sie auf einen Link oben, um Karten zu bestellen!